Aus der Presse erfahren
Hier findet ihr alles, was in der Presse über die Bogensportler der SG MoGoNo Leipzig zu erfahren war.

Abteilung Bogensport
Ehrennadel der Stadt Leipzig für Stephan Vorrath am 21.05.2012
Ehrennadel der Stadt Leipzig für Stephan Vorrath am 21.05.2012
„Seit 46 Jahren hält der mit Ehrennadel und –urkunde geehrte Stephan Vorrath dem Bogensport die Treue. Seit 1998 leitet er diese Abteilung der SG Motor Gohlis-Nord e.V. und versucht Kinder und Jugendliche für den Bogensport zu begeistern.“
(Quelle Leipziger Amtsblatt 26.05.2012, Nr. 11)
Abteilung Bogensport
Ehrennadel des DBSV
Im Rahmen der Bundesliga Endrunde in Leipzig wurde Stephan Vorrath vom Präsidenten des DBSV, Hans-Peter Werlen, für seine Tätigkeit bei der Entwicklung und Festigung des Deutschen Bogensport-Verbandes 1959 mit der Ehrennadel des DBSV in Gold ausgezeichnet.
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 23. August 2012
Zweiter Platz für MoGoNo - Mannschaft (sh)
In einer wahren Hitzeschlacht haben die Bogenschützen von MoGoNo Leipzig am Wochenende bei der Deutschen Altersklassen-Meisterschaft den zweiten Platz in der Mannschaftswertung erreicht.
Bettina Schmidt (U40), Stephan Vorrath (Ü55) und Lothar Schmidt (Ü55) waren für den Wettbewerb im Recurvebereich der Vereine gemeldet. Nach der ersten Entfernung führte MoGoNo im thüringischen Könitz überraschend, am Ende reichte es zu einem zweiten Rang mit sechs Ringen Rückstand auf Platz eins und einem Ring Vorsprung auf Platz drei. Im Vorjahr hatte die Mannschaft in Schwedt/Oder den dritten Rang erreicht.
Bei gefühlten Temperaturen über 35 Grad gingen die MoGoNo-Schützen am zweiten Wettkampftag in der Einzelwertung an den Start. Mit dabei war auch Ulf Schmidt (Ü45). Ein schlecht einzuschätzender Seitenwind erschwerte das Schießen auf 50 Metern.
Stephan Vorrath, der eine Woche zuvor auf 30 Metern mit 340 Ringen einen neuen Sachsenrekord geschossen hatte, kam nun bei dieser Entfernung auf 332 Ringe und belegte am Ende mit einem Gesamtergebnis von 1201 Ringen Platz zwei. Bettina Schmidt rutschte auf den elften Platz ab, konnte aber mit 1090 Ringen ihre Qualifikationsringzahl bestätigen. Ulf Schmidt schoss 1102 Ringe und verbesserte sich auf Platz 13. Lothar Schmidt erreichte trotz Trainingsausfalls wegen gesundheitlicher Probleme mit 1152 Ringen den fünften Rang.
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 12. Juni 2012
Tolle Treffer bringen Titel (v. Karlheinz Friedrich, Foto: Christian Nitzsche)
MoGoNo-Bogenschützen gewinnen Bundesliga-Finale
(Bildunterschrift: Den Bogen raus: Gastgeber Leipzig gewinnt das Bundesliga-Finale auf der Anlage "Wettinbrücke". Am Start auch der im Rollstuhl sitzende MoGoNo-Schütze und Paralympics-Teilnehmer Mario Oehme.)

Fünf Pfeile steckten in der "10", einer in der "9" - ein traumhaftes Trefferbild. 59 Ringe von 60 möglichen sind eine Rarität im Bogenschießen. Damit setzte Andreas Erdmann vom Gastgeber-Team Motor Gohlis Nord beim Bundesliga-Finale am Wochenende in Leipzig den effektvollen Schlusspunkt am ersten Wettkampftag.
Leipzig führte bei "Halbzeit" das Zehnerfeld an, knapp vor Titelverteidiger VSG Stapelfeld (bei Hamburg). Im Areal an der Wettinbrücke keimten zarte Hoffnungen, doch MoGoNo-Teamchef Stephan Vorrath warnte: "Morgen kommen für uns die großen Brocken."
Zum Glück traf Verstärkung aus Gera ein: "Rolli-Fahrer" Mario Oehme (48), Olympiasieger bei den Paralympics in Atlanta 1996, Athen 2004 und Peking 2008, hilft seit Langem dem MoGoNo-Team im Liga-Kampf. Er ist Vereinsmitglied wie Diana Romstedt und Maik Herrmann von den Döbelner Bogenschützen - sie alle sind unverzichtbare Punktlieferanten im Leipziger Aufgebot. Am Sonnabend war Mario Oehme verhindert, weil er in Bayern eine Qualifikation für den Olympia-Start in London bestritt. Seit er 1989 in einem Wismut-Schacht verunglückte, geht Mario mit Pfeil und Bogen gegen die Folgen seiner Querschnittslähmung an. Sein Beispiel macht allen Mut, nicht nur den Kameraden im BSV Gera.
In der Bundesliga zählen Punkte, die sich aus den Duellen Mann gegen Mann (oder Frau) ergeben. Dabei geht mancher Punkt nur mit einem Ring Differenz verloren. Stephan Vorrath nennt ein kurioses Beispiel: "Mike Herrmann schießt als Bester im Team 48 Ringe und geht leer aus, alle anderen in der Mannschaft haben weniger Treffer, machen aber den Punkt, weil ihre Gegner noch darunter bleiben."
Diese kaum vorhersehbaren Situationen sind der Nervenkitzel in der Bundesliga. Als Meister Stapelfeld gegen Einheit Zepernick Federn ließ (1:1), stieg die Spannung vor dem direkten Vergleich mit Leipzig. Es kam zum dramatischem Kampf bis zum letzten Pfeil, und Titelverteidiger Stapelfeld musste sich am Ende nicht nur Leipzig (0:2), sondern auch Zepernick geschlagen geben,
Silke Bertram, Diana Romstedt, Bettina Schmidt, Thomas Brosig, Andreas Erdmann, Maik Herrmann, Mario Oehme, Lothar Schmidt, Ulf Schmidt und Stephan Vorrath holten den vierten Titel für MoGoNo. Bisher symbolisierten drei kleine gelbe Sterne auf ihren Trikots den dreimaligen Gewinn. Klare Sache seit Sonntagnachmittag: "Jetzt müssen neue Trikots her."
Karlheinz Friedrich
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 9. Juni 2012
Finale verspricht Spannung (v. Karlheinz Friedrich)
Bundesliga-Endrunde der Bogenschützen

Zwei Tage lang fliegen die Pfeile auf dem Sportplatz Wettinbrücke im Leipziger Norden. Heute ab 13.30 Uhr und am Sonntag ab 10 Uhr erwarten die Bogenschützen der SG MoGoNo die deutsche Elite zur Bundesliga-Endrunde 2012. Es wird ein spannender Kampf, denn Vizemeister Leipzig liegt vor dem Finale mit minimalem Rückstand auf Rang zwei hinter Titelverteidiger VSG Stapelfeld.
Nach der Vorrunde im Mai in Gelsenkirchen führen beide Teams die Tabelle an. Jeweils sieben Siege, zwei Unentschieden und 16:2 Punkte stehen für beide zu Buche. Auch bei den Ringzahlen (7019:7017 für Stapelfeld) trennt sie nur eine Winzigkeit. Doch über Sieg und Platz entscheiden die aus den Einzel-Duellen errechneten Spielpunkte - und hier liegen die Stapelfelder mit 106:38 Zählern vor den Leipzigern (97:47).
Deshalb dämpft MoGoNo-Teamchef Stephan Vorrath (60) allzu große Erwartungen: "Es ist schwer, das aufzuholen. Aber wir werden uns natürlich so teuer wie möglich verkaufen." Im Bogensport gibt es nicht die "Heimspiel-Atmosphäre" mit Tausenden von Fans. "Hier geht Konzentration vor Emotion", so Stephan Vorrath: "Ein winziger Vorteil wäre vielleicht, dass man auf heimischer Anlage die Windverhältnisse besser einschätzen kann als auf fremden Plätzen."
MoGoNo stieg 1997 in die Bundesliga auf, kam aber zunächst über Mittelplätze nicht hinaus. 2003 reichte es für Bronze, dann aber folgten drei Titelgewinne nacheinander - 2006, 2007 und im Finale 2008 auf eigenem Platz. Das Vereinsgelände wurde 2004 nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit eröffnet. Kurz darauf folgte die Liga-Endrunde als erster Höhepunkt, und bei der WM 2007 im Leipziger Zentralstadion bestritt das deutsche Team hier seine letzten internen Qualifikationen.
"Für uns unverzichtbar" nennt Stephan Vorrath das Areal am Luppedeich. Er leitet seit 1998 die Abteilung Bogensport bei MoGoNo, ist Organisator, Übungsleiter und als fünffacher Deutscher Alterklassen-Meister der erfolgreichste Schütze im Verein. Sein Husarenstreich: 2009 gewann er binnen weniger Tage zwei deutsche Meistertitel - zuerst den des Deutschen Bogensport-Verbandes, eine Woche danach bezwang er im bayrischen Traunstein die Bogen-Elite des Deutschen Schützen-Bundes.
Als Sicherheits-Ingenieur im Außendienst ist der gelernte Elektrotechniker viel unterwegs. Jede freie Minute gehört dem Verein. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Stephan Vorrath kürzlich zusammen mit anderen Persönlichkeiten von OBM Jung im Rathaus geehrt. Bescheiden gibt er den frischen Lorbeer weiter - an Schatzmeister Alexander Lange, Breitensport-Organisator Sven Allisat, den Technischen Leiter Ulf Schmidt und an die Übungsleiter. "Ohne sie könnten wir einpacken", lobt der Chef sein Team.
Heute steht für MoGoNo die bewährte Crew der Vorrunde wieder an der Linie: Diana Romstedt, Maik Herrmann, Andreas Erdmann, Mario Oehme, Ulf Schmidt und Stephan Vorrath. Alle sind heiß, halten sich aber bedeckt, weil sie nicht nur von den Bayern wissen: Man kann auch "dahoam" verlieren. Karlheinz Friedrich
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 23. Februar 2012
MoGoNo-Bogenschützen holen Doppel-Gold
(r.)
Bei den deutschen Meisterschaften im Bogenschießen für Behindertensportler gingen zwei Titel nach Leipzig. Silke Bertram und Alexander Lange von der SG MoGoNo siegten in Bad Blankenburg auf der 18-Meter-Distanz. Silke Bertram erreichte persönliche Bestleistung und die höchste Ringzahl aller Recurve-Klassen. 90 Sportler mit Handicap waren in Thüringen am Start.
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 25. Januar 2012
Zwölf Golden Girls und ein Hahn im Korb
(v. Kerstin Förster, Foto: Christian Nitzsche)
...
Der Jüngste war sechs, der Älteste 78. Neben Justin Kleineidam aus Friedewald und Senior Walter Buttler aus Döbeln kämpfte Sachsens Elite der Bogenschützen in der Grube-Halle um die Landesmeistertitel. Auch Verbandspräsident Uwe Malik (Glauchau) mischte mit - seine 459 Zähler reichten für Platz zwölf bei den Über-45-Jährigen. Herzlich gratulierte er Diana Romstedt (Döbeln), die im Recurve-Wettbewerb mit 563 von 600 möglichen Ringen die Tagesbestleitung erzielte. "Solche Spitzenathleten sind unentbehrliche Zugpferde für den Nachwuchs", hofft Malik auf weiteren Zulauf. Großes Lob spendete er Stephan Vorrath und seinem Team von Gastgeber MoGoNo: "Beste Bedingungen in einer Super-Halle - da kommen alle gerne wieder." ....
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 24. Januar 2012
Wo steht mein Verein
(Foto: Christian Nitzsche)
Diese beeindruckende Schützenlinie war bei den Landesmeisterschaften im Bogenschießen in der Leipziger Ernst-Grube-Halle zu beobachten.
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 21. Januar 2012
Um Landestitel im Bogenschießen
(khf)
Mehr als 200 Bogenschützen kämpfen heute bei den Sächsischen Hallenmeisterschaften in Leipzig um die Titel in allen Altersklassen und Bogenarten (Grube-Halle, 10 Uhr Damen/Herren, 14 Uhr Kinder/Jugendliche). Wie Abteilungsleiter Stephan Vorrath vom Ausrichterverein MoGoNo informiert, werden am Vormittag 124 Teilnehmer auf 31 Scheiben zielen - jeweils vier auf eine Scheibe. "Mehr geht kaum, aber wir kommen gut damit klar", freut sich der Chef auf spannende Wettbewerbe. Auch der Nachwuchs ist mit 104 Startern gut vertreten.
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 6. September 2011
Drei Medaillen für Schützen von MoGoNo
(r.)
Am Wochenende schossen die Jugendklassen die Deutschen Meisterschaften in Erftstadt bei Köln aus. Drei qualifizierte Bogensportler vom Leipziger Verein Motor Gohlis Nord (MoGoNo) setzten sich stark in Szene. Nanett Eichelbaum, die jüngste Starterin, wurde bei ihren ersten DM in der Altersklasse U12 gleich Vizemeisterin. Auch den Vizeplatz, jedoch mit starker Konkurrenz schaffte Moritz Neubert in der Klasse U14. Seine geschossenen 1277 Ringe sind persönliche Bestleistung. Diese Medaille ist seine erste bei Deutschen Meisterschaften.
Die Dritte im Bunde, Nadja Eichenseer, ebenfalls in der Klasse U14 am Start, hat ein schweres Jahr hinter sich. Im Sommer zum Verbandspokal mit einer schweren Angina außer Gefecht gesetzt, konnte sie zur Landesmeisterschaft ihr wahres Leistungsvermögen nicht abrufen. In den Schulferien kam sie wenig zum Trainieren. Mit ihrem achten Platz und den geschossenen 1162 Ringen muss sie sich jedoch nicht verstecken. Und am Ende hatte doch jeder Schütze eine Medaille gewonnen, die Mannschaft schoss sich auf den 3. Platz. Damit ist dieses Jahr bei den MoGoNo-Bogensportlern das erfolgreichste in der Jugendklasse.
Abteilung Bogensport
Das schrieb das Stadtleben am 22. Juli 2011
Mit Pfeil und Bogen
(r.)
Sportlich aktiv: In dieser Woche gab es eine erneute Auflage der Sportwoche des Stadtsportbundes. In Kooperation mit Leipziger Vereinen konnten Kinder und Jugendliche im Alter verschiedene Schnupperangebote ausprobieren. Sebastian, Fabian, Daniel, Erik und Fabian (von links) versuchte sich auf der Sportanlage Wettinbrücke im Bogenschießen. Hilfe gab es von Claudia Sperlich und Sven Allisat Foto: André Kempner

Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 23. Juni 2011
MoGoNo-Team holt Silber
(r.)
Mit Silber im Gepäck kehrten die Bogenschjützen der SG MoGoNo vom Bundesliga-Finale in Hüllhorst (bei Minden) zurück. Die größte Herausforderung für die als Dritte angereisten Leipziger war nicht der Gegner auf dem Platz, sondern das regnerische und böige Wetter. Dennoch gelang der Mannschaft zum Auftakt gegen die vermeintlich leichtere Konkurrenz ein glatter Durchlauf, ohne Punktverlust.
Tags darauf ging das erste Match gegen Friedewald ohne erkennbaren Grund voll daneben. Danach stand ein klarer Erfolg gegen die Heimmannschaft im Protokoll - Silber war bereits sicher. Das dritte und entscheidende Spiel um die deutsche Meisterschaft fand letztlich gegen die Stapelfelder statt. Nur ein Sieg konnte der SG MoGoNo noch den ganz großen Triumph bringen. Doch die Rand-Hamburger zogen ihr Ding durch und gewannen verdient.
"Die Silbermedaille ist nach Bronze im letzten Jahr ein schöner Erfolg und zeigt einen klarer Aufwärtstrend", resümierte Stephan Vorrath, Aktiver und Abteilungsleiter in Personalunion. Bester MoGoNo-Schütze war Maik Herrmann. Er wurde Zweiter (mit nur einem Ring Rückstand) aller 63 Bogensportler nach 432 geschossenen Pfeilen. r.

Am MoGoNo-Erfolg waren außerdem beteiligt: Silke Bertram, Diana Romstedt (alle aus Döbeln), Andreas Erdmann (Werdau), Mario Oehme als Rolli-Bogensportler (Gera), Ariunbolor Serio-Khasbagana und Ulf Schmidt (beide aus Leipzig).

Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 25. Mai 2011
DM-Silber ist Ziel der MoGoNo-Bogenschützen
(pm)
Nach Platz drei in der ersten Bundes­liga-Runde in Hamburg haben sich die MoGoNo-Bogenschützen für die Finalrunde im Juni eine gute Ausgangs­position geschaffen. "Nur der Vorjahreszweite und Gastgeber war eine Nummer zu groß für uns", schätzt Abteilungsleiter Stephan Vorrath den Wettkampf ein. Gegen den derzeit Zweitplatzierten und Vorjahressieger aus Oberbauerschaft entschied ein Stechen über die Niederlage. In der zweiten Runde, dem finalen Match am 18. und 19. Juni in Oberbauerschaft, spielen erneut alle zehn Teams gegeneinander. "Nach Platz drei im vergangenen Jahr wollen wir diesmal mindestens Zweiter werden", hofft Stephan Vorrath.
MoGoNo: Silke Bertram, Diana Romstedt, Andreas Erdmann, Maik Herrmann, Mario Oehme (Rolli) und Stephan Vorrath
Bogensport
Das schrieb www.l-iz.de am 30. April 2011
Bogensport: Legolas’ Erben lassen bei MoGoNo die Pfeile fliegen
(Marko Hofmann)
Bogensport: Legolas’ Erben lassen bei MoGoNo die Pfeile fliegen

Erst kommt Fußball, dann Handball, sicher auch Volleyball, Basketball und dann Tennis. Beliebte Sportarten bei den Leipziger Kindern und Jugendlichen gibt es viele. Bogensport gehört nicht dazu. Dafür gibt es Gründe, die auch engagierte Trainer nicht ändern können. Aber es gibt zwei Nachwuchsschützen, die Hoffnungen auf Leipziger Sporterfolge wecken – im ....weiterlesen
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 23. März 2011
MoGoNo-Bogenschütze deutscher Vizemeister
(dtb)
MoGoNo-Bogenschütze Stephan Vorrath hat sich in der Altersklasse Ü55 Recurve bei der deutschen Meisterschaft in Döbeln den Vizemeistertitel gesichert. Nach dem ersten Durchgang auf Platz drei liegend, schaffte der Leipziger mit 276 Ringen noch den Silberrang. Im Nachwuchs der U14 Recurve erreichten Moritz Neubert (5. Platz) und Nadja Eichenseer (6.) beachtliche Erfolge. Insgesamt waren die Gohliser mit neun Sportlern bei den Titelkämpfen vertreten.
Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 30. November 2010
Schützenfest mit Frauen-Power
(Karlheinz Friedrich)
Top-Leistungen beim 19. Leipziger Hallenturnier im Bogenschießen

33 Scheiben standen in Reih und Glied. Mehr ging nicht in der lichtdurchfluteten Grube-Halle der Uni-Sportfakultät. Ein idealer Platz fürs traditionelle Leipziger Hallenturnier der Bogenschützen, das zum 19. Mal Aktive aller Alters- und Bogenklassen vereinte. "Wir sind wieder mal ausgebucht" freut sich Abteilungsleiter Stephan Vorrath vom Ausrichterverein SG Motor Gohlis-Nord über die ungebrochene Attraktivität des Turniers. Er selbst und einige andere Asse von MoGoNo verzichteten diesmal auf die Teilnahme, um so vielen Gästen wie möglich eine Startchance zu geben - und 128 Schützen aus 31 Vereinen dankten es den Organisatoren mit spannenden Duellen und hervorragenden Leistungen.
Im Bogensport zeigen die Frauen den Männern schon mal, wer besser zielt. Diana, römische Göttin der Jagd, hätte wohl gestaunt über Namensvetterin Diana Romstedt aus Döbeln, die in der Recurve-Bogenklasse mit 566 Zählern siegte und damit alle Männer übertraf. Deren Beste, Frank Jecke (Jena/Herren-Recurve) und Lutz Eberhardt (Erfurt/Ü45) kamen beide auf je 554 Ringe bei 60 Schuss aus 18 m Entfernung.
Super drauf war erwartungsgemäß die dreifache WM-Teilnehmerin Andrea Weihe aus Unterwellenborn. In der Compound-Klasse brachte sie das Kunststück fertig, 35 ihrer 60 Pfeile in die "10", die restlichen 25 in die "9" zu setzen. Ihre 575 Zähler reichten, um den besten Compound-Schützen Steffen Kossak aus Luckau (573/34x10/25x9) zu übertreffen. Eine "8" statt einer "10" gab hier den Ausschlag.
An der Anzeigetafel hingen nicht nur die Ergebnislisten, sondern auch Einladungen. Die Dresdener Bogenschützen warben für ihren "17. Advents-Wettkampf" nächste Woche, und die Erzgebirger erinnerten an ihr Weihnachtsturnier Mitte Dezember im Lichterglanz von Schneeberg. "Wir kennen und respektieren uns alle," sagt Stephan Vorrath, sehr froh darüber, dass fürs Turnier auch diesmal die Grube-Halle zur Verfügung stand. "Die Arena wäre viel zu groß und Schulturnhallen sind viel zu klein für die Dimension, die unsere Veranstaltung inzwischen hat." Unübersehbar war auch das: Ohne die vielen Hände, die sich bei MoGoNo für den Bogensport regen, wäre Leipzig um einen tollen Wettbewerb ärmer.
Bogensport
Das schrieb www.l-iz.de am 28. November 2010
Bogenschießen: Spannung und Entspannung beim 19. Hallenturnier
(Marko Hofmann)
Spannung und Entspannung beim 19. Hallenturnier

Wenn man sich die in Deutschland beliebtesten Sportarten aufzählen ließe, würde Bogenschießen garantiert fehlen. Dieser Sport führt hierzulande ein Schattendasein. Dabei wissen die meisten gar nicht, wie ein solcher Wettbewerb und dessen Organisation überhaupt abläuft ....weiterlesen
Bogensport
Das schrieb www.l-iz.de am 02. August 2010
Porträt über Stephan Vorrath: Vom Bogen unter Spannung gehalten
(Marko Hofmann)
Porträt über Stephan Vorrath: Vom Bogen unter Spannung gehalten

Stephan Vorrath ist Leiter der Abteilung Bogensport bei MoGoNo und amtierender Deutscher Altersmeister. Für ihn gibt es nichts Entspannenderes, als samstags "ein paar Pfeile zu schießen". Für L-IZ.de erklärt er, was die Faszination dieses Sports ausmacht - und warum es schwierig ist, den Nachwuchs davon zu begeistern. ....weiterlesen
Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 06. Juli 2010
Heiße Pfeil-Duelle
(Karlheinz Friedrich)
Sachsens Bogen-Elite im Titelkampf

Über der Wettinbrücke flimmerte die Luft. "Gefühlte 40 Grad", ulkte einer der modernen Robin Hoods an der Visierlinie. Wer bei derart tropischen Temperaturen viele Stunden lang um Meistertitel kämpft, zählt zum harten Kern der sächsischen Bogen-Elite. Und das noch am Fußball-Sonnabend, als die deutschen Kicker Argentinien entzauberten!
Doch es gab keine Alternative. Als in Kapstadt die Tore fielen, schwirrten an Leipziger Scherbelberg die Pfeile. "Vielleicht haben Hitze und Fußball-WM uns einige Teilnehmer gekostet" mutmaßt Stephan Vorrath, Chef des Ausrichtervereins MoGoNo. "Aber 60 Starter aus 14 Vereinen sind trotzdem ein respektables Feld." Den spektakulärsten Kampf lieferten sich Alexander Lange (MoGoNo) und der Glauchauer Marcus Kopp in der Disziplin Herren-Compound. Beide schafften mit 1291 die höchste Ringzahl des Wettbewerbs, und beide trafen je 48 Mal die "10"! Aber Langes Pfeile flogen 16 Mal in einen noch kleineren Kreis im goldenen Zentrum der Scheibe, Kopp traf zwölf Mal - das entschied. Ist das die Hundertstelsekunde bei den Bogenschützen? "Es passiert selten, und es ist bitter, auf diese Weise Zweiter zu werden", so Vorrath, der den "vereinsinternen" Dreikampf der Herren über 55 mit 1185 Ringen vor Lothar Schmidt (1113) und Siegfried Herold (1023) gewann.
Seit knapp drei Jahren starten für MoGoNo zwei starke Schützinnen mongolischer Herkunft. Beide stammen aus Ulan Bator, leben schon etwa zehn Jahre hier, aber sie haben sich erst als Helferinnen bei der Bogen-WM 2007 in Leipzig kennengelernt. "Wir hatten uns beworben" erzählt Ariunbolor Serio-Khasbagana (40), die im Klub nur Ariuna genannt wird. Sie hat Kommunikations- und Medienwissenschaft studiert, wurde 2009 deutsche Meisterin in der FITA-Runde.
Süren Onhor (43) hat wie Ariuna in Ulan Bator als Kind mit dem Bogenschießen begonnen, "aber dann 20 Jahre nichts mehr gemacht", wie sie bedauert. Nach der WM meldeten sich beide bei MoGoNo. "Ein Glücksfall für uns", sagt man im Verein, "weil sie sportliche Vorbilder sind und Ariuna außerdem als Übungsleiterin den Nachwuchs mit betreut."
Den Recurve-Titel holte Diana Romstedt (Döbeln) vor Süren Onhor und Diana Fahrenholz (MoGoNo). Mitfavoritin Ariuna (5.) hatte nach starkem Beginn einen technischen "Aussetzer" in Runde drei über 50 m.
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 31. August 2009
MoGoNo - Bogenschütze wird Deutscher Meister
v. r.
MoGoNo-Bogenschütze wird Deutscher Meister

Nachdem sich Bogenschütze Stefan Vorrath bereits vor 14 Tagen mit dem Deutschen Meistertitel vom Deutschen Bogensportverband küren ließ, legte der Gohliser nun noch einmal kräftig nach. Bei den Deutschen Meisterschaften des Deutschen Schützenbundes in Tacherting/Bayern sicherte sich der MoGoNo-Mann mit 605 Ringen den Titel bei den Senioren. Mit diesem erneuten Sieg gegen 28 Teilnehmer krönte Vorrath eine überaus erfolgreiche Freiluftsaison.
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 17. August 2009
Sieg der Ruhe
v. Jan Peter, Foto: Norman Rembarz
MoGoNo-Bogenschütze Stephan Vorrath gewinnt Deutsche Altersmeisterschaft an der Wettinbrücke

Mit den Deutschen Altersmeisterschaften auf der Anlage an der Wettinbrücke erlebten die Bogensportler von Motor Gohlis-Nord (MoGoNo) am Wochenende ihren Saisonhöhepunkt. Der Verein hatte gleich mehrfach Grund zu feiern: Abteilungsleiter Stephan Vorrath siegte in der Altersklasse Ü55 mit dem Recurve-Bogen. In der Compound-Klasse fiel ein deutscher Rekord über 40 Meter.

Plötzlich ist es still auf der Bogensportanlage am Luppedeich. Eben noch brandeten Dutzende Unterhaltungen unter dem Dach des Schießstandes, das weit und breit der einzige Schutz vor der brennenden Nachmittagssonne ist. Jetzt treten weiß gekleidete Bogenschützen aus dem Schatten, formieren sich in einer Reihe und legen ihre Pfeile an. Die Gespräche verstummen. Nur das Surren der Pfeile und das leise Klacken, mit dem die Metallspitzen in den Zielscheiben einschlagen, sind noch zu hören.
„Bogensport ist eigentlich kein Sport für Zuschauer“, sagt Sven Allisat, der bei den MoGoNo-Bogensportlern offiziell für „Breitensport und Versicherungen“ zuständig ist. Bei den zweitägigen Altersmeisterschaften, zu denen 136 Sportler aus der ganzen Republik anreisten, übernimmt Allisat die Rolle der helfenden Hand im Hintergrund. Er präpariert etwa die Zielscheiben vor jeder Runde und kümmert sich darum, dass alles glatt läuft. Ohne ihn und weitere 30 Aktive wäre der Kraftakt eines solchen Wettkampfes für die Bogensportabteilung mit ihren 95 Mitgliedern kaum denkbar. „Wir haben schon im Oktober mit der Planung begonnen“, sagt Allisat.
Beteiligt war daran auch der Abteilungsleiter der Bogenschützen, Stephan Vorrath, der bei den Altersmeisterschaften in der Klasse Ü55 antritt. Dass er dies auf der heimischen Anlage tut, sei jedoch kein Vorteil, hatte er schon vor dem Wettbewerb festgestellt: „Ich bin viel mit Organisatorischem beschäftigt und das lenkt vom Wettkampf ab.“ Geschadet hat ihm diese Ablenkung jedoch nicht: Vorrath ist neuer deutscher Meister der Recurve-Klasse Ü55 (1213 Ringe).
Der zweite MoGoNo-Schütze Lothar Schmidt belegte Platz acht (1171). Die kurzfristig vor dem Wettbewerb für MoGoNo nachgerückte Süren Onhor kam bei den Frauen Ü40 (Recurve) auf den 19. und damit letzten Platz (1026). In der Altersklasse Ü50 (Compound) der Frauen fiel gestern zudem ein Deutscher Rekord. Angelika Karl vom VSG Stapelfeld erzielte mit 343 Ringen über 40 Meter eine bundesweite Bestleistung.
Neben ihren Erfolgen haben die MoGoNo- Sportler einen weiteren Grund zu feiern: Ihr Verein wird 60 Jahre alt und plant zahlreiche Veranstaltungen am kommenden Wochenende – unter anderem ein Sommerfest und eine abendliche Tanzveranstaltung. Die Bogensportler sind ebenfalls dabei und präsentieren sich im Stadion des Friedens. Zusätzlich steht am Samstag noch die Lange Nacht des Sports an – auch dort mischen die Schützen mit. „Wir werden einen Stand am Augustusplatz haben, an dem Interessierte den Sport ausprobieren können“, sagt Allisat. Denn nur im Selbstversuch ließe sich die Faszination des Bogens erfahren.
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 14. August 2009
MoGoNo Gastgeber der Altersmeister
v. jap
Bogenschießen

Auf der Bogenschützen-Anlage von Motor Gohlis-Nord (MoGoNo) an der Wettinbrücke in Möckern wird am Wochenende die Deutsche Altersmeisterschaft ausgetragen – mit 136 Teilnehmern ab 40 Jahren.
„Wir sind optimistisch, dass wir drei Mann zusammen kriegen, um auch in der Mannschaftswertung antreten zu können“, sagt Organisator Stephan Vorrath (MoGoNo). In der Einzelwertung gehört er ebenso zum Favoritenkreis, wie Fred Steinigk (M55) aus Finsterwalde. Von einem Heimvorteil will Vorrath jedoch nicht sprechen: „Das ist eher belastend.“ Immerhin müsse er sich während des Wettkampfes auch um organisatorische Belange kümmern, sei dadurch abgelenkt. Dennoch fühle man sich geehrt, Austragungsort der DM zu sein. „Wir hatten schon Bundesliga-Wettkämpfe aber noch nie eine solche Veranstaltung“, sagt Vorrath. Die Anlage mit 34 Scheiben sei 2004 nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit sowie durch Hilfe der Vereinsmitglieder in Betrieb genommen worden. „Das war eine der größten Taten in der Geschichte des Vereins.“ jap
/Die DM beginnt am Sonnabend um 14 Uhr, am Sonntag um 10 Uhr.
Bogensport
Das schrieb der Wochenkurier am 13. August 2009
Deutsche Altersmeisterschaften der Bogenschützen in Leipzig
v. wen
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 03. März 2009
Bogensportler holen Silber v. r.
MoGoNo-Schützen im DM-Titelkampf vorn dabei
Bei den Deutschen Meisterschaften im Bogensport in Saarbrücken gelang den MoGoNo-Startern in der Damenkonkurrenz der Vizemeistertitel. „Dieser große Wurf gelang unserer aus der Mongolei stammenden Ariunbolor Serio-Khasbagana. Mit 541 Ringen erreichte sie ihre Bestleistung zum richtigen Zeitpunkt“, jubelte Teamchef Stephan Vorrath, der als Titelverteidiger in der AK Ü55 den sechsten Platz erreichte.
Rang fünf erkämpfte Moritz Neubert (U12) bei seiner nationalen Meisterschaftspremiere mit persönliche Bestleistung von 515 Ringen. „Moritz ist erst seit April 2008 bei uns Mitglied und lässt für die Zukunft noch auf weitere gute Ergebnisse hoffen“, so Vorrath. Auch Hans Huber (U20) schoss mit 523 Ringen und Platz zehn ein gutes Ergebnis.
Jetzt steht die Freiluftsaison vor der Tür. „Wir wollen den Titel in der 70-Meter-Bundesliga verteidigen. Darüber hinaus wollen wir gute Gastgeber für die Deutschen Titelkämpfe im August auf unserer schönen Anlage an der Wettinbrücke sein.“
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 02. Dezember 2008

Kleine Scheiben, große Könner v. Karlheinz Friedrich, Foto Norman Rembarz
Auch ein Ex-Weltmeister startet beim 17. Hallenturnier der Leipziger Bogenschützen
Im Vereinswappen auf seinem Pullover steht „Königlich privilegierte FSG Landsberg“. Der urige Name stammt aus dem Jahr 1446 und FSG steht für die damals in Landsberg am Lech gegründete „Feuerschützen-Gesellschaft“. Aber nicht mit der Flinte, sondern mit Pfeil und Bogen startete Erhard Heintz am vorigen Sonnabend in der Grube-Halle der Leipziger Uni.
Sechs Stunden ist er gefahren, um beim traditionellen Leipziger Treff der Elite dabei zu sein. Weit über hundert Bogenschützen aus 20 Vereinen kamen zum 17. Hallenturnier der SG Motor Gohlis Nord. Alle hatten 60 Schuss aus 18 Metern Distanz. „Für uns eher eine Kurzstrecke, gemessen an den Freiluft-Entfernungen“, erklärt MoGoNo-Teamchef Stephan Vorrath. „Aber dafür sind die Scheiben kleiner und das Visieren ist schwieriger, weil in jeder Serie mit drei Schüssen auf drei verschiedene Scheiben gezielt werden muss.“
Weshalb drei Scheiben für jeden? Mario Oehme vom BSV Gera: „Damit kein Pfeil auf den anderen trifft und ihn kaputtmacht – es wäre schade um die 50 Euro.“ Der 44-jährige Thüringer ist seit einem Arbeitsunfall im Wismut-Schacht auf den Rollstuhl angewiesen. Als Weltranglisten-Erster der behinderten Bogensportler startete er bei den Paralympics in Peking. „Dort war ich Elfter und ziemlich frustriert“, erinnert er sich. „Die ersten Zehn der Rangliste, alle Europäer, verpassten das Finale. Wir kamen mit den Sichtverhältnissen nicht klar, Japaner und Koreaner machten die Sache unter sich aus.“
Beim Leipziger Turnier lieferten sich in der Damen-Compoundklasse die dreifache Deutsche Meisterin Andrea Weihe und Trainingspartnerin Bianca Pfeifer aus Unterwellenborn ein Duell bis zum letzten Pfeil. Bei „Halbzeit“ lag Bianca um einen Zähler vorn, am Ende fehlte ihr eine Winzigkeit zum Erfolg. Andrea Weihe startete bei den WM 2003 in New York (26. Einzel/ 3. Mannschaft) und 2007 in Leipzig (28. Einzel/ 6. Mannschaft). Im WM-Jahr 2005 hatte sie Wichtigeres vor: „Meine Babypause“, lächelt die 32-jährige Buchhalterin und junge Mutti.
Erhard Heintz war der am weitesten gereiste und mit 73 auch der älteste Teilnehmer. Mit respektablen 549 Ringen siegte er in der Compound-Klasse über 55. Früher ist er einmal Welt- und Europameister gewesen. „Lange her“, winkt er bescheiden ab und bedauert, dass es im DBSV keine weitere Altersdifferenzierung gibt. „Dabei sind gerade Senioren in vielen Vereinen unverzichtbar – als Funktionäre, Übungsleiter, Fahrer, Vorbilder. Auch wir wollen uns ja unter fairen Bedingungen noch im Wettkampf messen.“
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 25. Juni 2008

Nervenkitzel mit Pfeil und Bogen v. Karlheinz Friedrich
Favorisierte MoGoNo-Schützen nach ihrem Hattrick beim Bundesligafinale in Hamburg

Ball rund muss ins Tor eckig. Ganz einfach das Ganze, wenn man‘s kann und wenn die Nerven nicht flattern. Ähnliches gilt fürs Bogenschießen: Pfeil spitz muss in Zielscheibe rund. Ob Ball oder Bogen ist dabei egal: Von den Favoriten wird verlangt, dass sie nicht stolpern, sich keine Blöße geben. Für die Ballack & Co. im Hexenkessel des Stadions und im Visier von Millionen am Bildschirm ist der Stress gewiss größer als für Bogenschützen in der Stille ihres Wettkampfs fast ohne Publikum.
„Aber auch wir kennen den Nervenkitzel, Favorit zu sein – und die Angst, zu versagen“, erinnert MoGoNo-Teamchef Stephan Vorrath an die Bundesliga-Endrunde kürzlich in Hamburg Stapelfeld. „Wir vergleichen uns nicht mit den Fußballern, die viel größerem Erwartungsdruck ausgesetzt sind. Aber Siege keine Selbstläufer, wie Favoritenstürze im Sport immer wieder bestätigen.“
Die Leipziger Bogenschützen gewannen die Mannschafts-Titel in den letzten beiden Jahren. Sie lagen nach der Hinrunde 2008 wieder an der Spitze. „Da erwartet jeder auch diesmal den Sieg“, so Vorrath. „Aber ein paar Fehlschüsse, ein starker Auftritt der Konkurrenz – und das Ding ist weg. Da machst du dich lächerlich.“
Das Ding ist nicht weggegangen, Leipzig schaffte den Hattrick – mit Stephan Vorrath, Lothar Schmidt (beide MoGoNo) sowie den im Verein angemeldeten Gaststartern Silke Bertram, Mike Hermann (Döbeln), Robin Meinig und Andreas Erdmann (Glauchau). In der Bundesliga sind solche Verstärkungen möglich, wenn die Gastschützen für diesen Zweck Mitglieder des betreffenden Vereins werden.
Robin Meinig krönte seinen Hamburger Auftritt sogar mit der besten Einzelleistung von 61 Punkten im Turnier. Ein besonderes Bonbon war der Stichkampf zwischen Stephan Vorrath und der Berlinerin Lisa Unruh, eine der vier Besten in Deutschland. Beide hatten 54 Punkte, und die Entscheidung fiel dann mit einem einzigen einziger Pfeil. Elfmeter an der Schützenlinie.
„Wir kämpfen zwar Mann gegen Mann, aber eigentlich nur gegen uns selbst“ erklärt der MoGoNo-Teamchef das Ritual. „Dabei hat jeder sein eigenes Zeitgefühl: Nach dem Schuss sofort neuen Pfeil laden, Bogen senken, einige Sekunden konzentrieren, dann Bogen spannen und visieren – aber nicht so lange, bis die Hände zittern!“
Für die Gohliser ist die bis jetzt sehr erfolgreiche Saison noch nicht gelaufen. Mitte Juli folgt die Altersklassen-Meisterschaft in Rostock, Ende August die Deutsche Jugendmeisterschaft im thüringischen Heiligenstadt und Mitte September geht es in Laudenbach (Hessen) um die nationalen Titel der Damen und Herren. Aber auch aufs Feiern verstehen sich die modernen Robin Hood, am vergangenen Sonnabend ging‘s nach der Vereinsmeisterschaft zum ganz gemütlichen Teil über.
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 10. Juni 2008

Hattrick mit Traumergebnis v. mk
MoGoNo-Bogenschützen gewinnen deutschen Titel

Freude pur über den Hattrick: Am Sonntag, 14.20 Uhr, erreichte die Gohliser Bogenschützen die längst erwartete Nachricht. Ein sichtlich gerührter Team-Kapitän Stephan Vorrath teilte das sensationelle Endergebnis der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft aus Stapelfeld bei Hamburg mit. Die Leipziger holten zum dritten Mal in Folge den Titel.
Nach der tollen Vorstellung an den ersten beiden Spieltagen (18:0 Punkte) legte die MoGoNo-Mannschaft eindrucksvoll nach. Lediglich dem Gastgeber Stapelfeld und den Schützen aus Radeberg war es vergönnt, den Meisterschützen ein Remis abzuringen. Am Ende standen 34:2-Zähler in der Gohliser Bilanz. Zweiter wurde Stapelfeld (27:9), dicht gefolgt von Blau-Weiß Oberbauernschaft. Um den Erfolg komplett zu machen, stellte MoGoNo mit Robin Meinig (61 Punkte) auch den besten Einzelschützen. Der Sieg ist um so höher einzustufen, da der Triumph wiederholt mit den selben Schützen errungen wurde, während sich die Konkurrenz gerade in diesem Jahr enorm verstärkt hatte.
Stephan Vorrath konnte sein Glück kaum fassen: „Das ist geil, dass muss man erlebt haben. Wir waren ein tolles Team und bärenstark.“ Er selbst hatte in einem seiner direkten Matches weiteren Grund zur Freude. Denn er bezwang Favoritin Lisa Unruh (BB Berlin) nach einem 54:54 im Stechen. mk
MoGoNo-Meisterteam: Silke Bertram, Lothar Schmidt, Stephan Vorrath, Mike Hermann, Robin Meinig und Andreas Erdmann.
www.mogono-leipzig.de
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 3. Juni 2008

Hitzeschlacht am Scherbelberg v. Karlheinz Friedrich
MoGoNo-Bogenschützen erfolgreiche Gastgeber der 14. Fita-Runde / Nächste Woche ist Bundesligafinale

Sengende Sonne, Windstille und hinter der Schützenlinie jede Menge Brause als „Zielwasser“ – das waren die äußeren Bedingungen einer fast neunstündigen Nervenschlacht an der Sportanlage Wettinbrücke. Erst am Samstag Abend sorgte ein kurzer Gewitterguss für Abkühlung, aber da waren bei der 14. Fita-Runde der SG Motor Gohlis Nord für 73 Bogenschützen aus 21 Vereinen die Messen schon gelesen.
Spannende Duelle gab es in allen Alters- und Bogenklassen. Bei jedem Start wird MoGoNo-Abteilungsleiter Stephan Vorrath daran gemessen, dass er 2003 Deutscher Meister der über 45-Jährigen gewesen ist. Diesmal kämpfte er sich nach schwächerem Beginn auf der 90-m-Distanz mit voller Konzentration über 70, 50 und 30 m Entfernung (mit kleiner werdenden Scheiben) vom vierten auf den zweiten Platz vor. Maßarbeit mit Bestleistung auf allen Distanzen leistete einmal mehr der Glauchauer Vermessungstechniker Andreas Erdmann als überragender Sieger dieser Klasse.
Ihn haben sich die sich die Gohliser in ihr Bundesligateam geholt. „Ein teurer Einkauf“, ulkt Vorrath und stellt gleich richtig: „Bei uns geht es nur um Ruhm und Ehre.“ Schon am kommenden Wochenende steigt in Stapelfeld bei Hamburg die Bundesliga-Endrunde. Die Leipziger, zweimal Meister in den letzten beiden Jahren, wissen, was die Konkurrenz denkt: Nur die Sachsen nicht schon wieder! Teamchef Vorrath: „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen.“
Das will auch der Geraer Mario Oehme, großartiger Sieger der Herren-Konkurrenz. Er ist als erster und bisher einziger deutscher Bogenschütze für die Paralympics in Peking qualifiziert. Seit einem Arbeitsunfall vor 15 Jahren im Wismut-Bergbau ist er an den Rollstuhl gebunden. Bei Reha-Maßnahmen lernte er das Bogenschießen kennen und stieß in kurzer Zeit zur Spitze vor. „Sydney habe ich knapp verpasst“, blickt er ohne Groll zurück. „Aber diesmal will ich's wissen!“
Mario Oehme betreut als Übungsleiter auch den Nachwuchs im BSV Gera. Wenn er im Wettkampf mit seinem Rolli an der Schützenlinie steht, die Bremse feststellt und den Recurve-Bogen hebt, spürt er sein Handicap kaum. „Ich bin es gewöhnt, eine Etage tiefer zu visieren als meine stehenden Konkurrenten.“ Das zeigen auch seine verblüffenden Leistungen. Nur den Weg zur Scheibenauswertung schenkte er sich auf der Leipziger Wiese, seine Pfeile brachten ihm die Sportkameraden zurück.
In der Damenkonkurrenz mit dem Recurve-Bogen bezwang Diana Romstedt (Döbeln) knapp die Lokalmatadorin Petra Vorrath. „Man kann nur eins richtig machen“, lächelte die Tochter des Vereins-Chefs, diesmal als gute Fee der Organisation auch im Wettbewerb nicht ganz frei von Ablenkungen aller Art.
Das MoGoNo-Areal im Norden der Stadt, begrenzt von Kleingärten, dem Luppedamm und dem berühmten Scherbelberg, einer begrünten Deponie, ist für Bogenschützen ideal. Kurz nach der Einweihung Pfingsten 2004 fand hier die Bundesliga-Endrunde statt. Bei der WM 2007 im Zentralstadion zog sich die Deutsche Nationalmannschaft zum Training und für ihre Ausscheidungswettkämpfe hierher zurück. Nächster Höhepunkt wird die Deutsche Meisterschaft 2009 sein. „Wir haben lange um das Gelände gekämpft und tun im Verein alles, um es zu erhalten“, versichert Stephan Vorrath. Sportwart Gerd Huhnholz nennt ein Beispiel: „Zehntausend Quadratmeter Rasen mähen – da brauchst du einen ganzen Tag.“
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 5. März 2008

MoGoNo-Bogenschütze holt Meistertitel v. wk
Bogensport
Das schrieb die LVZ am 19. Februar

Bogenschützen von MoGoNo erfolgreich von r.



XStat-Homepage


XStat-Homepage