Aus der Presse erfahren
Hier findet ihr alles, was in der Presse über die Bogensportler der SG MoGoNo Leipzig zu erfahren war.

Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 26. August 2013
Volltreffer für Gohliser Bogenfamilie
(v. Karlheinz Friedrich, Foto: Christian Nitsche)
(Bildunterschrift: Gespannte Atmosphäre: MoGoNo-Bogenschützin Nadja Eichenseer wird Siebte der deutschen Jugend-Meisterschaften.)
Engagiertes MoGoNo-Vereinsteam organisiert deutsche Jugend-Titelkämpfe am Scherbelberg

35 Scheiben in Reih' und Glied, dazu Sonne und Service - das waren am Wochenende ideale Bedingungen bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Bogenschießen. Auf dem Sportplatz Wettinbrücke bot Ausrichterverein Motor Gohlis Nord den 140 Startern aus 13 Bundesländern ein tolles Ambiente für ihre Titelkämpfe.
Schon 1989 organisierte MoGoNo die Deutsche Meisterschaft, damals im alten Zentralstadion, ehe die "Schüssel" zur Fußball-Arena umgebaut wurde. 2009 kämpfte die Elite der Altersklassen auf der neuen Anlage Wettinbrücke um die Titel. An diese beiden Höhepunkte und an die WM 2007 in Leipzig erinnerte Sportbürgermeister Heiko Rosenthal bei der Eröffnung. "MoGoNo und dieses Gelände bieten sich förmlich an für derart große Veranstaltungen."
Stellvertretend für die guten Geister des Vereins wurden Schatzmeister Alexander Lange und Breitensport-Chef Sven Allisat besonders geehrt, ehe Abteilungsleiter Stephan Vorrath die Bühne freigab: "Das Wetter passt - für die Leistungen seid Ihr zuständig." Erfreulich für die Gastgeber: In der Altersklasse U12 durfte auch "Nachrückerin" Annika Hein starten, weil ein Platz frei blieb und sie freute sich am Ende über Rang acht bei den Jüngsten.
Die weiteren Leipziger Nadja Eichenseer (U17), Nanett Eichelbaum (U14) und Sachsenmeister Moritz Leo Neubert (U17) belegten wie erwartet gute Plätze. Nadja wurde Siebte, Nanett holte Bronze.
Moritz hatte die stärkste Konkurrenz. Er war früher Turner im SC DHfK. "Da habe ich mir viel Körperbeherrschung geholt. Später wollte ich Armbrust-Schießen lernen, aber kein Verein macht das. So bin ich Bogenschütze geworden." 2012 war er DM-Sechster, diesmal belegte er Rang fünf. Seine Ziele? "Ich bin jetzt 16, mach erst mal Abitur, dann sehen wir weiter."
Stephan Vorrath sieht hier ein generelles Problem. "In diesem Alter stellen die Jugendlichen die Weichen für ihre berufliche Zukunft. Da bleibt oft leistungssportliches Training oder manches Hobby auf der Strecke." Ähnlich sieht es Stefan Krenski, Organisationsleiter Sport im Deutschen Bogensport-Verband: "Du musst am Ball bleiben. Der Reiz, immer besser zu werden, darf nicht hinter anderen Interessen verschwinden."
Zu den hoffnungsvollen Talenten zählt Joschka Urban (Stahl Unterwellenborn), der mit 348 Ringen den nationalen Rekord hält und dafür in Leipzig ausgezeichnet wurde. Joschka schoss die 348 Ringe im Mai im thüringischen Katzhütte. Der 16-Jährige ist deutscher Hallen-Meister und wurde Dritter an der Wettinbrücke. Über olympische Hoffnungen sagt er ausweichend: "Für mich ist das noch sehr weit weg..."
Gezielte Förderung durch den Verband ist in Lehrgängen möglich, so DBSV-Funktionär Krenski. "Aber wer weiter kommen will, muss selbst vor Ehrgeiz brennen." Dem schließt sich auch Rollstuhl-Schütze Mario Öhme an, der 2012 nur knapp die Paralympics in London verpasste. Er trainiert im Behinderten-Sportverein Gera und ist Mitglied bei MoGoNo, wo er das Bundesligateam verstärkt. Er sieht international die asiatischen Bogenspezialisten, vor allem die Chinesen, noch stärker aufkommen als bisher. "Der Unterschied zu uns wird schon klar, wenn man hört, dass dort Bogenschießen an vielen Orten zum Schulsport gehört. Da braucht man sich über die Klasse der Landesbesten nicht zu wundern."
Für alle, die in Leipzig den Bogen spannten, ist der Weg zur Spitze oder gar zu Olympia noch weit. Aber die Jugendlichen wissen auch: Bogenschießen kann man wie Turnen oder Skilauf als interessante Freizeitbeschäftigung von Kindesbeinen an bis ins Alter betreiben.
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 22. August 2013
Heimvorteil für Bogen-Talente
(v. Karlheinz Friedrich)
SG MoGoNo richtet Deutsche Jugendmeisterschaft aus / Annika im Glück?

Ganz nah am Wasser liegt die Bogensport-Arena der SG Motor Gohlis Nord. Postanschrift: "Am Luppedeich". Das riecht förmlich nach Hochwasser, wenn sonst fast überall "Land unter" gemeldet wird. Doch die "Luppe" im Leipziger Norden blieb zahm, das Gelände trocken. "Wir hatten viel Glück", erinnert Abteilungsleiter Stephan Vorrath (60) an die bangen Stunden. Nun kann hier am Wochenende die Deutsche Jugendmeisterschaft im Bogenschießen wie geplant über die Bühne gehen.
35 Scheiben werden aufgestellt, 140 Starter aus 13 Bundesländern sind gemeldet. Mit dem größten Aufgebot kommt Nordrhein-Westfalen (31), gefolgt von Sachsen (26), Sachsen-Anhalt (20) und Thüringen (18). Die Gastgeber-Hoffnungen ruhen auf Nanett Eichelbaum (U14), Nadja Eichensees (U17) und dem 16-jährigen Sachsenmeister Moritz Neubert. Als "Nachrücker" steht die elfjährige Annika Hein auf der Meldeliste. Sie kann aber nur starten, wenn ein Platz frei bleibt. "Vielleicht habe ich Glück", hofft sie auf ihre Chance. "Und wenn nicht, dann eben nächstes Jahr."
"MoGoNo" ist heute eine erste Adresse im nationalen Bogensport-Verband. Zahlreiche Meistertitel, drei Bundesliga-Gesamtsiege hintereinander und ein vierter 2012 auf eigenem Platz zieren die Erfolgsbilanz. "Aber mehr als alle Medaillen zählt die Bereitschaft unserer Mitglieder, mit anzupacken", nennt Stephan Vorrath das größte Kapital der Leipziger. Schon seit 1968 ist er Abteilungsleiter im Verein, Organisator, Übungsleiter und erfolgreichster Aktiver. "Am Pfingstsonntag 2004 hatten wir die Wettkampf-Premiere auf unserer neuen Anlage an der Wettinbrücke, Binnen zwei Jahren haben wir seinerzeit das Gelände hinter dem Luppedeich in unsere heutige Arena verwandelt." Ein Kraftakt, für den die Schützen tief in die Vereinskasse greifen mussten, denn auch ein Rasentraktor wurde angeschafft, um die 10000 Quadratmeter große Fläche in Schuss zu halten.
In Containern lagern alle Materialien, insbesondere die Holz-Ständer und die großen Scheiben aus gepresstem Stroh. Jede wiegt 70 bis 80 kg. "Aber nur wenn's trocken ist", stellen die Platzherren um Siegfried Herold und Ulf Schmidt klar. "Bei Regen kommt auch schnell mal das Doppelte zusammen." Schweres Stroh - nicht gut für die Bandscheiben, aber ein lösbares Problem, wenn viele Hände zupacken.
Der Platz ist ideal. Windschutz bietet der lang gezogene "Scherbelberg", eine frühere Deponie. Sie ist längst mit Grün bewachsen, nur der Name erinnert noch an ihre Herkunft. Man kann das Trainingsgelände leicht mit dem Fahrrad erreichen - wichtig für einen Verein, der auf die Jugend setzt. Neben den DJM-Startern zählen Talente wie Sebastian Hurtig, Hans Huber, Alexander Lange und andere zu den Nachwuchshoffnungen. Jüngster Zugang ist Ex-Schwimmerin Jasmin Järke (12). "Mein Bruder Philipp hat mich zum Training mitgenommen", erklärt sie ihre heutige Begeisterung für Pfeil und Bogen.
Wer Lust hat, zuzuschauen - die Pfeile fliegen am Sonnabend ab 14 Uhr, am Sonntag ab 10 Uhr. "Nur das Wetter liegt nicht in unserer Hand", so Stephan Vorrath. "Wenn es regnet, dann werden wir halt nass." Bogenschützen haben die Ruhe raus und ziehen durch - auch wenn die Strohscheiben hinterher drei Zentner wiegen.

Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 22. August 2013
Bogensportler auf vorderen Plätzen (r.)
Fünf MoGoNo-Bogensportler nahmen an den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse in Erftstadt teil. Nach dem Wettkampf, der bei stark böigem Wind und Regen stattfand, waren alle nach großem Kampf in der Realität angekommen. So erreichten die Gohliser in der Breite vordere Platzierungen, jedoch keine Medaille. Am Erfolg beteiligt waren Bettina Schmidt (Ü40/4.), Ulf Schmidt (Ü45/5./persönliche Bestleistung), Süren Onhor (Ü40/6.), Stephan Vorrath (Ü55/6.) und Lothar Schmidt (Ü55/7.).
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 13. Juni 2013
MoGoNo-Bogensportler mit Bundesliga-Bronze (r.)
Die Bogensportler der SG MoGoNo haben beim Bundesliga-Finale in Stapelfeld bei Hamburg die Bronzemedaille geholt. Nach zähem Beginn (zwei Siege, drei Niederlagen) steigerten sich die Leipziger und bezwangen Magdeburg denkbar knapp nach Stechen. Auch gegen Gastgeber Stapelfeld und aus Gelsenkirchen wurden Siege erkämpft. Nur gegen den späteren Sieger aus Mülheim a. d. Ruhr hatte das MoGoNo-Team keine Chance.
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 11. Mai 2013
Bogensportler Zweite (r.)
Die Bogensportler von MoGoNo starteten in Jena als Titelverteidiger in die neue Bundesligasaison. Mit Rang zwei nach Duellen gegen Magdeburg, Mülheim, Zepernick und Stapelfeld können die Leipziger gut leben. "Der erste Platz scheint an die Mülheimer vergeben, doch dahinter wird ein harter Kampf um die restlichen Podestplätze entbrennen", glaubt Teamchef Stephan Vorrath, der die Bundesliga-Neulinge Roman Pedrys (3. Einzel) und Matthias Wohlfarth lobte. Die Endrunde findet am 8./9. Juli in Stapelfeld statt.
Abteilung Bogensport
Das schrieb die Leipziger Volkszeitung am 13. März 2013
Bogenschütze Vorrath DM-Achter (r.)
Für den Titelkampf des Deutschen Schützenbundes im bayrischen Kleinostheim hatten sich die MoGoNo-Bogensportler Roman Pedrys (Schützenklasse) und Stephan Vorrath (Senioren) qualifiziert. Für Pedrys waren es die ersten nationalen Meisterschaften. Seine in der Saison gezeigten Spitzenresultate konnte er leider nicht abrufen. So blieb ihm eine vordere Platzierung versagt. Stephan Vorrath gelang es, seine Jahresbestleistung zu schießen. Er erreichte mit 549 Ringen und Rang acht einen Platz unter den Top Ten seiner Klasse.



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